Autor: ssi

  • Helvetec stellt ECE-Warntafeln für landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Überbreite vor

    Helvetec stellt ECE-Warntafeln für landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Überbreite vor

    Die Warntafeln dienen zur vorderen und hinteren Kennzeichnung der Überbreite von Anbaugeräten bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen (z.B. Traktoren, Mähdrescher, andere Erntemaschinen oder Lof-Zugmaschinen) und sorgen somit für mehr Sicherheit im landwirtschaftlichen Straßenverkehr.

    Neben Komplettsystemen sind auch Ersatzteile und Zubehör lieferbar.

    Die Warntafeln entsprechen den Vorschriften ECE R104 zur Kennzeichnung der Überbreite in Deutschland und Österreich 1.

    Bei Fahrzeugen mit Überbreite wird die Warntafel am Fahrzeugheck angebracht. Diese soll mit den seitlichen Aussenkanten des Fahrzeugs abschliessen. Falls die Ladung nur einseitig hinausragt, soll nur dieser Ladungsüberstand gekennzeichnet werden. Die Warntafeln sollen sich dabei nicht höher als 1,5 m oberhalb der Fahrbahn befinden.Die Streifen der Überbreiten-Warntafel sollten außerdem von oben innen nach unten aussen verlaufen.

    1. Vorschriften für landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Überbreite
      Rechtsgrundlage für die reflektierenden Warntafeln in Österreich ist § 2d Abs. 1 Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung 1967 (KDV 1967):
      Reflektierende Warnmarkierungen zur vorderen und hinteren Kennzeichnung von Anbaugeräten müssen aus rot-weiss rückstrahlenden Flächen mit unter 45° nach außen und unten verlaufenden roten und weißen Streifen, die jeweils eine Breite von mindestens 100 mm haben müssen, bestehen. Solche Warnmarkierungen dürfen nur paarweise angebracht werden. Die Abmessungen müssen mindestens 280 x 280 mm betragen. Hinsichtlich der Rückstrahlwirkung und der Leuchtdichtefaktoren gelten die Anforderungen des Abs. 1. Signaltafeln und Signalfolien gemäß Anhang XII Z 6.26 der delegierten Verordnung 2015/208, ABl. L 42, S 1 vom 17.02.2015 gelten jedenfalls als reflektierende Warnmarkierungen, auch wenn sie andere Abmessungen aufweisen. ↩︎
  • Toter Winkel bei LKWs: Spiegelsysteme retten Leben

    Toter Winkel bei LKWs: Spiegelsysteme retten Leben

    Jeden Tag sind LKWs auf Deutschlands Straßen unterwegs und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung. Gleichzeitig stellen sie aufgrund ihrer Fahrzeuggröße besondere Anforderungen an die Verkehrssicherheit. Eine der größten Gefahren bleibt dabei der sogenannte tote Winkel.

    Vor allem beim Rechtsabbiegen können Radfahrer oder Fußgänger trotz aller Aufmerksamkeit des Fahrers kurzzeitig außerhalb des direkten Sichtfelds liegen. Gerade im innerstädtischen Verkehr entstehen dadurch immer wieder schwere Unfälle.

    Die Zahlen sprechen für sich

    Im Jahr 2025 verloren in Deutschland 2.832 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben, rund 371.000 Personen wurden verletzt.¹ Besonders alarmierend: 63 % aller innerorts tödlich Verunglückten waren Fußgänger oder Radfahrende.¹ Genau diese Verkehrsteilnehmer sind bei Abbiegeunfällen mit schweren Nutzfahrzeugen besonders gefährdet.

    Zusätzlich zeigen die Unfallauswertungen, dass bei Unfällen zwischen Fahrrädern und Güterkraftfahrzeugen den Radfahrenden lediglich in 21,4 % der Fälle die Hauptschuld zugeschrieben wurde.²

    Moderne Technik erhöht die Sicherheit

    Der tote Winkel lässt sich heute mit moderner Fahrzeugtechnik erheblich reduzieren. Zusätzliche Spiegel, Weitwinkelspiegel und intelligente Kamerasysteme unterstützen Fahrer dabei, Personen oder Hindernisse frühzeitig zu erkennen und kritische Situationen rechtzeitig zu entschärfen.

    Für die Nachrüstung oder Erstausrüstung empfehlen sich insbesondere folgende Lösungen:

    • Spiegelsystem TowiSpick – verbessert die Sicht auf den unmittelbaren Nahbereich neben dem Fahrzeug und reduziert gefährliche tote Winkel.
    • Weitwinkelspiegelsystem WewiSpick – erweitert das seitliche Sichtfeld deutlich und unterstützt den Fahrer insbesondere beim Abbiegen sowie im innerstädtischen Verkehr.

    Beide Systeme tragen dazu bei, das Sichtfeld des Fahrers zu vergrößern und die Sicherheit für Radfahrer, Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu erhöhen.

    Mehr Sicherheit durch die richtige Ausstattung

    Moderne Spiegelsysteme sind ein wichtiger Baustein für mehr Verkehrssicherheit. Sie unterstützen Fahrer in anspruchsvollen Verkehrssituationen, verbessern die Rundumsicht und helfen dabei, Unfälle durch tote Winkel zu vermeiden. Gerade bei Bestandsfahrzeugen stellen hochwertige Nachrüstlösungen eine wirtschaftliche Möglichkeit dar, den Sicherheitsstandard deutlich zu erhöhen.

    Referenzen

    ¹ Statistisches Bundesamt (Destatis): Acht Tote und mehr als 1.000 Verletzte pro Tag bei Verkehrsunfällen im Jahr 2025. Pressemitteilung Nr. 238 vom 07.07.2026.

    ² Statistisches Bundesamt (Destatis): Jedes sechste Todesopfer im Straßenverkehr 2025 war mit dem Fahrrad unterwegs. Pressemitteilung Nr. N025 vom 27.04.2026.

    ³ Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt): „Tote-Winkel“-Unfälle und Abbiegeassistenzsysteme – Unfallgeschehen und Maßnahmen.

    ⁴ Bundesministerium für Verkehr (BMV): Verkehrssicherheitsprogramm 2021–2030 – Förderung von Abbiegeassistenzsystemen.

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